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Treasury mit SAP

Treasury Reporting

"State of the Art"-Treasury Reporting: meist in weiter Ferne

Am Ende jeder gelungenen Systemunterstützung steht ein gutes Reporting. Dieses sollte automatisch generiert, vollständig und täglich aktualisiert werden. Im Treasury wird dabei ein vollumfassender Finanzstatus benötigt – eigentlich eine Mindest-, in vielen Unternehmen jedoch oft eine Maximal-Anforderung. Der Grund liegt in wild über das System verteilten, aber benötigten Informationen, fehlenden, aber notwendigen Datenquellen sowie einer Unternehmensindividualität, die abseits der Einbindung des Firmenlogos meist nicht ausreichend abgebildet werden kann.

SAP-Nutzern stehen immerhin meist alle Grunddaten technisch einheitlich und vollständig zur Verfügung, die notwendigen Werkzeuge für den Aufbau des Berichtswesens können aber in der Regel nur von der IT bedient werden. Nach monatelangen, unzähligen Abstimmungsschleifen steht am Ende – wenn überhaupt – ein höchstens zufriedenstellendes aber meist unflexibles Treasury-Berichtswesen. Das muss nicht sein.

SAP-Nutzer benötigen eigentlich nur drei Zutaten:

Für ein gutes, schlankes und flexibles Treasury-Berichtswesen auf SAP-Basis benötigen Sie mittlerweile nur noch genau drei Zutaten: 

  1. SAP Analytics Cloud (SAC) 
  2. Erfahrung mit der Treasury-Datenhaltung in SAP
  3. Engagement, das Berichtswesen aktiv mitzugestalten
 
Die einzelnen Details erläutern wir in den nachfolgenden drei Abschnitten.

1) SAC: der Weg zum guten Reporting mittlerweile mehr "Schnellstraße" als "Fußpfad"

Zu Punkt 1): seit der Einführung von SAC eröffnen sich für Treasury-Abteilungen neue Möglichkeiten. SAC ist die cloud-basierte BI-Reporting-Lösung von SAP, seit 2016 verfügbar und aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit, Performance und nicht zuletzt seiner vergleichsweise einfachen Anbindung zu einer Vielzahl von Datenquellen sehr erfolgreich (nicht nur im Treasury). Viele Themen, die früher nur mit großem technischen Aufwand zu realisieren waren, sind mittlerweile in SAC in wenigen Sekunden umsetzbar.  

Für Treasurer ist dabei insbesondere interessant, dass das Berichtswesen nun vollständig in den Bereich „Self-Service“ übergegangen ist. Damit haben Sie spätestens nach der Einführung die volle Kontrolle über Ihre Treasury-Berichte. Wenn danach etwas anzupassen ist, machen Sie das (je nach Wunsch) einfach selbst. Oder Sie generieren auf Basis der bestehende Datenmodelle rasch einen neuen, eigenen Bericht.

Die für die Berichte notwendige Datenmodellierung können Sie auf Wunsch auch selbst erledigen. Denn auch diese ist benutzerfreundlich und auf dem neuesten Stand der BI-Technik.  Für die Modellierung werden allerdings Schnittstellen benötigt, die – sofern eine gewisse Automation gewünscht ist – weiterhin von der IT eingerichtet werden müssen. Die Einrichtung ist allerdings vergleichsweise einfach und Sie können auf SAP S/4 HANA, R/3 oder auch zahlreiche nicht-SAP-Quellen zugreifen.

Auf der SAP-Seite müssen allerdings weiterhin die richtigen Daten bereitgestellt werden, was eine gewisse Erfahrung mit den zu Grunde liegenden SAP-Modulen voraussetzt.

2) Erfahrung: SAP-Datengrundlagen, je nach Berichtswünschen verschieden

Zu Punkt 2): Die Datenmodelle in SAC müssen aus den richtigen Datengrundlagen gespeist werden. Zwar gibt es einige vordefinierte Datenpakete von SAP (CDS-Views), meist muss hier aber dennoch Hand angelegt werden. Dazu ist ein tiefes Verständnis der zu Grunde liegenden Prozesse in den Treasury-Modulen notwendig. Diese sind je nach Modul unterschiedlich und meist über Jahre (Jahrzehnte) gewachsen.

Ferner muss überlegt werden, ob und wie Daten aus verschiedenen Berichten bzw. Modulen „zusammengebracht werden“. In Frage kommt eine Aggregation direkt in SAP, der Einsatz eines Data Warehouse (SAP-unabhängig, SAP Business Warehouse oder seit einiger Zeit und sehr vielversprechend: SAP Data Warehouse Cloud) oder eine Aggregation direkt ins SAC. Mittlerweile lassen sich viele Daten-Transformationsschritte auch direkt in SAC ausführen. 

3) Engagement: ohne eigene Ressourcen geht es nicht

Zu Punkt 3): Achtung, im Bereich Reporting ist immer auch Ihr Einsatz gefragt. Sie müssen zunächst klar definieren, was Ihre Anforderungen und Informationsbedürfnisse sind. Wenn Sie auf dieser Basis schon konkrete Vorstellung von entsprechenden Berichten haben – sehr gut, falls nicht helfen wir Ihnen gerne mit „Best Practice Reports“ aus vielen Jahrzehnten praktischer Treasury-Projekterfahrung. 

Wenn die ersten Prototypen erstellt sind, müssen Sie sich diese gründlich anschauen. Der Großteil der gewünschten Berichte ist oft schnell prototypisiert, dennoch kommt es gerade auf die Details an. Im Fokus sollten dabei nicht nur inhaltliche, sondern auch prozessuale Fragestellungen liegen um späteren Problemen im Live-Betrieb vorzubeugen. Dazu zählt z.B. der richtige Einsatz von Workflows und die adäquate Vergabe von Berechtigungen.

 

Von Anfang an dabei..
Seit den Anfängen in 2016 begleiten wir die Entwicklung von SAC aus Treasury-Sicht - immer wieder mit Freude und erfolgreichen Kundenprojekten. Unsere bislang aufgebaute Erfahrung - sei es im Bereich Treasury-Quellen gezielt "anzapfen", "Scripting" für die Liquiditätsplanung, oder schlicht Best Practice Treasury Reporting - teilen wir jederzeit gerne mit Ihnen

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